Pressemitteilung Nr. 330 vom 17. November 2001

Schüler wollen mehr Verantwortung übernehmen - Kultusministerin Hohlmeier begrüßt Engagement

Bei dem Treffen mit Kultusministerin Monika Hohlmeier am Samstag im Kultusministerium haben neu gewählte und ehemalige Bezirksschülersprecherinnen und -sprecher der bayerischen Gymnasien erneut bekräftigt, mehr Verantwortung übernehmen zu wollen. Dies wurde von Kultusministerin Monika Hohlmeier ausdrücklich begrüßt. Damit die Bezirksschülersprecher Informationen und konkrete Hilfestellungen für die Schülersprecherinnen und -sprecher in den einzelnen Regierungsbezirken besser verbreiten und anbieten können, sollen im nächsten Haushalt doppelt so viele Mittel zur Verfügung stehen. Außerdem sollen in Zukunft die Bezirksschülersprecher die Vertretung der bayerischen Gymnasiasten und Gymnasiastinnen sein und damit in der bildungspolitischen Diskussion stärker zu Wort kommen können. Die Ministerin und die Schüler waren sich einig, dass echte Schulentwicklung nur gelingen kann, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten. Die Schüler signalisierten, sich hier noch stärker engagieren zu wollen. In einer Arbeitsgruppe aus Schülern und Vertretern des Kultusministeriums werden derzeit Änderungen der gymnasialen Schulordnung vorbereitet. Die vorläufigen Ergebnisse werden auf einem Schülerkongress vorgestellt und diskutiert.

Claudia Piatzer, Pressesprecherin des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus